plakat-jpgAm 22. August erscheint rechtzeitig zum Start der neuen Erstligasaison die Spezialausgabe der ersten kölschen Lieder-Serie mit den FC-Stadionhits zum Mitsingen für die allerjüngsten Fans: Mer stonn zo Dir, FC Kölle; FC, Jeff Jas; Jetzt geht’s los, Unser Hätz schlät för dr FC Kölle und En unserem Veedel. Als besonders Schmankerl gibt’s von Brings eine spezielle Version von Halleluja zusammen mit Lukas Podolski. Das robuste Papp-Buch mit wunderschönen Bildern bringt alle Texte, die Refrain-Noten und Akkorde für Gitarre, die CD im Digipack mit den Originalversionen liegt bei – beides zusammen ist zum Preis von 14,90 Euro überall im Handel erhältlich.

1FCK-lieder-layout01.inddHöhner – Mer stonn zo Dir, FC Kölle Musik: Traditional Text: Jan Peter Fröhlich, Peter Werner-Jates, Hannes Schöner, Franz-Matin Willizil, Henning Krautmacher Verlag: Vogelsang Musik GmbH

trompetenmützeBAP – FC, jeff Jas (Dritte Version) Musik: Axel Büchel, Jens Streifling, Werner Kopal Text: Wolfgang Niedecken Verlag: Manuskript

Höhner – Jetzt geht´s los Musik & Text: Jan Peter Fröhlich, Henning Krautmacher, Christian Ludwig, Johannes Schulte Ontrop, Peter Werner-Jates, Franz-Martin Willizil Verlag: Vogelsang Musik GmbH

Brings mit Lukas Podolski – Halleluja Musik & Text: Peter Brings, Stephan Brings, Harry Alfter Verlag: Gothic Musikverlag GmbH / Kasalla Musikverlag

sambahennesHöhner – Unser Hätz schlät för dr FC Kölle Musik: Judge Text: Williams, Deutscher Text: John Möring, Jan Peter Fröhlich, Peter Werner-Jates, Peter Horn-Peters, Franz-Martin Willizil, Henning Krautmacher, Williams, Steinig Verlag: Benjamin

Bläck Fööss – En unserem Veedel Musik & Text: Thomas R. Engel, Dieter Jaenisch, Günther Lückerath, Hartmut Priess, Peter Schütten, Ernst Stoklosa Verlag: Bläck Fööss Musikverlag

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Meine ersten kölschen Lieder 3 kommt im September“Lieder für die kölsche Grundausstattung” (Kölner Stadt-Anzeiger)
“…lebenswichtige Liedtexte (zumindest in unserer Stadt)” (Kölnische Rundschau)
“Sehr sympathisches Buch!” (koeln.de)

Teil 3 der Serie ist ganz frisch erschienen – wieder als robustes Papp-Bilderbuch mit Text und Refrain-Noten zum Preis von 8,90 Euro. Dazu könnt Ihr die neue CD mit 11 schönen kölschen Klassikern erwerben, diesmal unter anderem mit dem Spanienleed, Hey Kölle, Eimol Prinz zo sin – alles in Originalversionen u.a. von Bläck Fööss, Brings & Höhnern.  Das Bilderbuch und die CD “Meine ersten kölschen Lieder 3″ gibt es jetzt in jeder Buchhandlung – wenn es mal nicht vorrätig sein sollte, kann es dort kostenfrei zum nächsten Tag bestellt werden.

Känguru – Stadtmagazin für Familien in Köln Bonn, Februar 2014:
Für echte Karnevalsfründe!
Pünktlich zur fünften Jahreszeit gibt es den dritten Teil von “Meine ersten kölschen Lieder” – dem bunten Mitsingbuch für kleine kölsche Karnevalsfans oder die, die es werden wollen. 11 Karnevalslieder, die zum Mitsingen oder Schunkeln einladen! Bunte Illustrationen, Texte, Noten und einfache Akkorde für die Gitarre begleiten jeden Song. Auf der separat erhältlichen CD gibt es Originalversionen zum Anhören und Mitfeiern. Von dem Klassiker “Kumm, loss mer fiere” bis zum Lieblingsstück “Superjeilezick” ist alles dabei.

Alle Lieder klingen zeitlos gut und gefallen auch den Eltern, Großeltern, Tanten, Onkel, – kurz: Jedem, der das bunte Karnevalstreiben in Köln liebt! Buch und CD bringen garantiert Spaß in jede Hütte! Und wer schon im Besitz der beiden ersten Bücher ist, verfügt mit dem dritten Teil über insgesamt 33 tolle Lieder!

Kölnische Rundschau, 18. Dezember 2013:
Kölsche Lieder für kleine Musikliebhaber
Den dritten Band von „Meine ersten kölschen Lieder“ hat der emsige Kleinverleger Manfred Söntgen vorgelegt. Und wie immer handelt es sich um elf lebenswichtige Liedtexte (zumindest in unserer Stadt). „Eimol Prinz zo sin“ findet sich ebenso in dem Büchlein wie „Kumm, loss mer fiere“, „Superjeilezick“ oder „Wenn des Sonn schön schingk“. Texte und Noten hat Arthur Bernhardt wieder mit kindgerechten Zeichnungen illustriert. Die passende CD ist bei Rhingtön erschienen und kostet 12 Euro. (mft)
„Meine ersten kölschen Lieder 3“, Pänz Verlag, 24 S., 8,90 Euro.

Bonnaparte, 18. Oktober 2013:
“Meine ersten kölschen Lieder 3″ ist da. 11 weitere kölsche Klassiker, die Pänz und Eltern viel Spaß beim Mitsingen machen

Bonn/Köln. (red) Der dritte Teil der „ersten kölschen Lieder“-Serie ist seit September im Buchhandel und alle singen wieder mit – natürlich op Kölsch: 11 Lieder von Bläck Fööss, Brings und Höhner für Pänz, Eltern, Omas & Opas und alle, die Freude an diesen schönen Liedern haben.

Das Pappbilderbuch enthält wunderschöne Illustrationen, Texte, Noten und einfache Akkorde für Gitarre. Auf der separat erhältlichen CD von Rhingtön gibt es die Originalversionen zum Anhören und Mitfeiern. Buch und CD zusammen bringen wieder viel Spaß ins Kinderzimmer.

Diesmal startet die Sammlung sommerlich mit dem „Spanienleed“ und „Wenn de Sonn schön schingk“. Zu den besonderen Schätzchen gehören die über 80 Jahre alte „Mösch“ von Willi Ostermann aber auch das vergleichsweise junge „Riesenkamell“ von Brings. Diese Lieder klingen einfach zeitlos gut und gefallen nicht nur den Erwachsenen – das ist wunderschöne kölsche Volksmusik.

Die Umsetzung im Bilderbuch ist dabei auf die kleinsten kölschen Sänger abgestimmt: So singen beispielsweise die Elefanten im Kölner Zoo „Drink doch eine met“ während sie sich gegenseitig Wasser ins Maul spritzen. Und das Hänneschen und Willy Millowitsch haben eine „Superjeilezick“ bei einer Schneeballschlacht vor dem Hänneschen-Theater.

Das Buch erscheint wieder im kleinen Kölner Pänz Verlag. Verleger Manfred Söntgen meint: „Die 11 Lieder im neuen Buch machen die „erste kölsche Liedersammlung“ nun komplett. Mit insgesamt 33 Klassikern in 3 Büchern ist jeder Kölsche sein ganzes Leben lang bestens für´s Mitsingen und Feiern gerüstet, sozusagen geimpft. Die Lieder vermitteln den Pänz ein schönes kölsches Lebensgefühl.“

Musik als eine gemeinsame Sprache
(Kölner Stadt-Anzeiger am 14.12.2013)
Deutsch beherrschen noch nicht alle Kinder aus dem Roma-Schulprojekt Amaro Kher in Köln, das von ,,wir helfen” unterstützt wird perfekt – doch singen sie bereits fließend kölsch. Dafür sorgte der Kinderbuchverleger Manfred Söntgen (Pänz-Verlag) mit dem Liedermacher Björn Heuser, der die Kinder beim Einstudieren von Liedern aus Söntgens Buch ,,Meine ersten kölschen Lieder 3″ am Freitag auf der Gitarre begleitete und anleitete. Beata Burakowska – Musiklehrerin bei Amaro Kher – tat dies ebenso mit traditionellen Roma-Liedern, die wiederum die Montessori-Kinder nun auswendig beherrschen. Sie übersetzt die Texte für sie und unterstützt sie in der Aussprache.

Heuser war angetan von Melodien und Rhythmen der Lieder aus Mazedonien, und Burakowska schwärmte: ,,Die Kinder finden in der Musik eine gemeinsame Sprache. Sie werden bestimmt nie in Stereotypen denken.” Der Kinderchor, der noch keinen Namen hat, trifft sich seit einigen Monaten zum gemeinsamen Singen. Gabi Kikillus-Klein, Mitarbeiterin im Montessori-OGTS, hatte den Kontakt aufgebaut – eigentlich nur, um gemeinsam Hockey zu spielen. Schnell wurde daraus mehr – und beide Gruppen wünschen sich noch mehr: ,,Es ist wichtig, dass sich die Kinder mehr begegnen. Wir sind doch Nachbarn.”

Manfred Söntgen hatte dem Chor-Projekt 150 seiner Bücher gespendet und noch einmal so viele der Caritas, die zudem 1500 Exemplare seines Schlafliederbuchs ,,Mondbande” erhält. (kaz)”

Und hier gibt´s weitere Artikel.

Möwe
Das sind die schönen Lieder im neuen dritten Teil der “ersten kölschen Lieder”, die “dritten Kölschen Lieder” sozusagen. Verbindet Ihr etwas mit diesen Liedern? Was sagen Eure Pänz dazu? Schreibt mir das gerne an kontakt@meineerstenkoelschenlieder.de oder bei Facebook und ich veröffentliches es hier direkt unter den Quellenangaben zum jeweiligen Lied.

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Et Spanien Leed
Musik & Text: Hartmut Priess, Thomas Richard Engel, Ernst Stoklosa, Peter Schütten, Günter Lückerath, Rolf Lammers
© 1976 by PRESTO Musikverlag Hans Gerig KG, Bergisch Gladbach
© 1978 by de Bläck Fööss Musikverlag GmbH, Bergisch Gladbach

Kumm, loss mer fiere
Musik & Text: H. Krautmacher / J.P. Fröhlich / P. Werner-Jates / F.M. Willizil / Hannes Schöner
© by Vogelsang Musik GmbH, Köln
Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung von Vogelsang Musik GmbH, Köln

Wenn de Sonn schön schingk
Musik & Text: Thomas Richard Engel, Hartmut Priess, Peter Schütten, Ernst Stoklosa, Günter Lückerath, Rolf Lammers
© 1975 by PRESTO Musikverlag Hans Gerig KG, Bergisch Gladbach
© 1978 by de Bläck Fööss Musikverlag GmbH, Bergisch Gladbach

Riesenkamell
Musik: H. Alfter, P. Brings, Text: P. Brings, S. Brings
Verlag: Gothic Musikverlag, Kasalla Musikverlag

Mösch
Die Mösch

Musik & Text: Willi Ostermann

Viva Colonia
Musik und Text: Janus Fröhlich / Peter Werner-Jates / Henning Krautmacher  Hannes Schöner / Ralf Rudnik
© by Vogelsang Musik GmbH, Köln
Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung von Vogelsang Musik GmbH, Köln

Hennes
Hey Kölle, do be e Jeföhl
Musik und Text: Jan-Peter Fröhlich / Peter Werner-Jates / Franz-Martin Willizil / Hannes Schöner / Henning Krautmacher
© by Vogelsang Musik GmbH, Köln
Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung von Vogelsang Musik GmbH, Köln
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Superjeilezick
Musik und Text: Peter Brings / Stefan Brings
© by Vogelsang Musik GmbH, Köln

Winke, Winke
Text:  P. Horn, J. Fröhlich, P. Werner, F.M. Willizil, G. Steinig
Musik: Traditional
© Mascot Music Rolf Lammers

Drink doch eine met
Musik und Text: Fred Hoock
© 1971 by PRESTO Musikverlag Hans Gerig KG, Bergisch Gladbach
© 1978 by de Bläck Fööss Musikverlag GmbH, Bergisch Gladbach

Eimol Prinz zo sen
Musik und Text: D. Steudter / W. Junggeburth
© by TMK Musikverlag, Köln
Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung von TMK Musikverlag, Köln

Astronaut

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“Meine ersten kölschen Lieder 2″ ist ab sofort im Handel erhältlich. Wieder gibt es ein Buch und eine CD mit 11 Klassikern für kleine und große kölsche Sänger. Echte Fründe, Kaffeebud, Stammbaum – es gab einfach noch so viele Schätze, die geborgen werden mussten. Und so haben wir einen neuen Mix mit kölschen Lieblingsliedern zusammengestellt, den Arthur Bernhardt mit tollen Bildern illustriert hat. Rhingtön hat dazu wieder eine CD mit den 11 Originalaufnahmen veröffentlicht – fertig war der zweite Teil. Das neue Buch und die neue CD gibt es jetzt in jeder Buchhandlung. Das Buch kostet 8,90 Euro, die CD ca. 12 Euro. Vill Spass beim Mitsingen!

Mehr Infos: kontakt@meineerstenkoelschenlieder.de

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1. Unsere Stammbaum
Musik und Text: Bläck Fööss / Hans R. Knipp
Verlag: Manuskript

Das Lied dokumentiert eindrucksvoll, wie die Fööss nach wie vor regelmäßig Klassiker schaffen, hier wie so oft in Zusammenarbeit mit Hans Knipp. Und hier wird den ersten kölschen Sängern in drei Minuten ein Stück Kölner Stadtgeschichte und  viel Lebensgefühl  vermittelt – besser geht´s nicht. Das Bild war hingegen das schwierigste im ganzen Buch: Welche der 1000 Ideen im Lied soll man hier darstellen? Wir haben uns für ein feurig monumentales Schlachtgemälde mit buntem Jahrmarkt auf dem Altermarkt in der Jetzt-Zeit entschieden.

2. Kaffebud
Musik: Bläck Fööss, Text: Reiner Hömig
Verlag: Bläck Fööss Musikverlag

Hartmut Priess von den Bläck Fööss sagt zu diesem Gassenhauer: „Bei mir um die Ecke gab es so eine Bude. Ich war Stammgast und konnte mir das ganze Spiel anschauen. Kaffeebuden wurden Ende der sechziger Jahre erfunden und der erste Kaffee kostete 10 oder 20 Pfennig. … Man traf dort Handwerker, Fensterputzer oder Maurer. Studenten waren dort auch zu finden. Vorwiegend Medizinstudenten von der Lindenburg, die in der Nähe lag. Die männliche Besuchergruppe wurde von den Kaffeemamas beherrscht. Kräftige Kölsche Frauen, sehr resolute Damen. Die Musik dazu ist Cha-Cha, weil Kaffee bekanntlich aus Südamerika kommt. Das Chaos, das wir in der „Kaffeebud“ beschreiben, ist Köln pur. So sieht sich der Kölsche gerne.“  (Quelle: www.koelninside.de)

3. Kutt erop! Kutt erop! Kutt erop!
Musik und Text: Willi Ostermann, Arrangement: Werner Dies
Verlag: Willi Ostermann Verlag

Willi Ostermann ist der musikalische Gott im Köln des 20. Jahrhunderts,  so der Kölner Stadthistoriker Michael Euler-Schmidt. Mit seinen Liedern half er den Bürgern der sich verändernden Stadt Köln zu Anfang des 20. Jahrhunderts, ihre Heimat zu konservieren. Ostermanns Refrains mussten nach 2mal hören mitgesungen werden können, sonst taugten sie ihm nicht zum Gassenhauer. Dabei konnte er selbst nicht einmal Noten lesen. Ostermann war ein Mann aus dem Volk mit verhängnisvoller Wettleidenschaft, auch deshalb musste er immer weiter neue Lieder veröffentlichen, die dann auch überregional populär wurden  („Einmal am Rhein“).  Im Juli 1936 bricht er auf der Bühne zusammen, im Krankenhaus entsteht dann sein Abschiedslied „Heimweh nach Köln“ („…ich möch zo Fooss noh Kölle jon“) – eine kölsche Hymne für Soldaten im 2. Weltkrieg und die Zeit des Wiederaufbaus (Quelle: WDR).

„Kutt erop“ erfüllt die oben genannten Voraussetzungen für einen Ostermann´schen Gassenhauer: Eine schöne Geschichte & eine schmissige Melodie.  Die Version der Bläck Fööss auf der CD gibt es auch auf einer kompletten „Bläck Fööss singen Ostermann“ CD sowie in einer sehr kultigen WDR-Sendung über Ostermann, in der die Band lustige Kostüme trägt – so zum Beispiel Bömmel als Frau Palm – einfach mal auf Youtube danach suchen.

4. Mir schenken der Ahl e paar Blömcher
Musik und Text: Hans R. Knipp, Arrangement: Paul Biste
Verlag: Gerig

Ich finde Arthur Bernhardts frisches Bild hierzu hervorragend, genau so soll unser Buch sein: Irgendwie anders als die vielen, vielen Bilderbücher, mit denen die Pänz sonst so beschenkt werden. Und was soll man zu dem Lied sonst noch sagen: Es ist ein Teil des kölschen Kulturschatzes und für mich eines der allerersten kölschen Lieder zusammen mit „Besuch im Zoo“.

5. Die Mama kritt schon widder e Kind
Musik und Text: Hartmut Priess , Arrangement: Werner Dies
Verlag: Presto Bühnen Musikverlag Jac Joergenson

Ein weiterer Klassiker der Fööss. Aber beim Text-Satz hatten wir´s nicht leicht, wollten aber alles richtig machen: Ding Mama, Ming Mama oder einfach de Mama? Bömmel von den Fööss hat mich hier beraten, so dass es im Buch jetzt ganz korrekt ist – Textfeinheiten, die dem Kneipensänger bisher vielleicht gar nicht aufgefallen sind und dem Kleinverleger jede Menge Arbeit bereitet haben.

6. Sulang mer noch am lääve sin
Musik: Brings, Text: Peter Brings / Stephan Brings, Arrangement: Brings / Helmuth Rüssmann
Verlag: Gothic Musikverlag GmbH / Kassalla M.V.

Brings gelten in der etablierten Fastelovends-Szene irgendwie ja immer noch als „die jungen Wilden, die den Karneval aufmischen“– und sind doch auch schon 20 Jahre mit dabei. Ab und zu gibt es noch mal einen kleinen Skandal  für das in dieser Hinsicht leicht erregbare Festkomitee – wir sind „Hay, Hay, Hay“  und „Poppe, Kaate, Danze“ – aber alle Kölschmusikfreunde sind unendlich dankbar dafür, dass uns mit Brings die Erretter der kölschen Volksmusik erschienen sind – die einzigen legitimen Nachfolger der Bläck Fööss.

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7. Heidewitzka Herr Kapitän
Musik und Text: Karl Berbuer
Verlag: Karl Berbuer Musikverlag

Im diesem Text  kommen Alkohol und Zigaretten vor – aber mit dem Buch will ich auch keine weichgespülten Soft-Versionen kölscher Liedchen bieten sondern eine Zusammenstellung echter kölscher Volksmusik, die auch den Eltern gut gefällt. So dass die gern mit ihren Pänz zusammen singen wollen. Und es steckt ja noch eine Menge mehr im Lied:  Geschrieben 1936, steckt das Lied voller Anspielungen auf die dunkle Zeit: „Dä Jaljehumor dä do dren litt, dä kennt me hück blos noch wammer dä Kreeg selver metjemaat hät. Wä denk beim „Dunkele“ schunn ahn et Düüster en de Bunkere un bei de „Stään“ ahn de Stäänche vun de Schirmche vun de Bombefleejer? (Quelle. Wikipedija). Nach  dem 2. Weltkrieg diente Heidewitzka  zwischenzeitlich sogar als Verlegenheits-Nationalhymne. ­ Konrad Adenauer soll jedoch gegrollt haben, als ihm bei einem Besuch in Chicago zum Empfang “Heidewitzka, Herr Kapitän” entgegen tönt.

8. Echte Fründe
Musik: Traditional, Text: Jan-Peter Fröhlich / Günter Steinig / Peter Horn-Peters / Peter Werner-Jates / Franz-Martin Willizil
Verlag: Edition Tebo-Ton, Elisabeth Schmitz

Auf der CD gibt’s eine schöne alte Version dieses Gassenhauers der Höhner. Die aktuelle Version ist mir etwas zu rockig – hier geht’s etwas ruhiger zur Sache, janz höösch! In den zwei Strophen wird eine gute Botschaft vermittelt, die auch die Kleinen verstehen. Und beim Refrain haben sich schon viele beschwingte Kneipensänger den Kopf zerbrochen über den Reim mit „…in der Nut“ und „… jon ´er 100 op er Lut“ – aber was sich reimt ist eben einfach gut!

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9. Blootwoosch, Kölsch un e lecker Määdche
Musik und Text: Spencer / Peter Horn-Peters
Verlag: Magazin

Eine der kölschesten Balladen überhaupt und ein weiterer Klassiker der frühen Höhner. Im Bild dazu wollten wir das Fernweh vum Pitter rüberbringen – „erus us Kölle op nem urahle Pott“. Und da sitzt der arme Kerl nun im grauen Hamburger Container-Hafen und auf einmal treibt die Flaschenpost aus der Heimat an.  Un dann is er schnell zurück noh Kölle jewetz!

10. En unserem Veedel
Musik und Text: Thomas R. Engel / Günter Lückerath / Peter Schütten / Willy Schnitzler / Erry Stoklosa / Hartmut Priess, Arrangement: Hartmut Priess
Verlag: Bläck Fööss Musikverlag

Schlicht und einfach eines der kölschesten Lieder überhaupt, wird in Karnevalskneipen fast ausschließlich im ergreifenden Doppelpack mit „Drink doch eine met“ aufgelegt.

11. Kölsche Jung
Musik und Text: Fritz Weber, Arrangement: Günter Sonneborn
Verlag: Gerig Musikverlag

Den Klassiker von Fritz Weber gibt’s in vielen Versionen u.a. in einer sehr eindringlichen von Horst Muys, die er kurz nach dem Tode seines Sohnes eingesungen hat. Auf der CD singt Willy Millowitsch &  der Easy-Listening-Sound klingt wunderbar entspannt. Zu diesen süßen Klängen wird’s im Text gegen Ende dann geradezu apokalyptisch  – eine schöne süß-saure Mischung in einem der beliebtesten Einschlaflieder meines Sohnes.

 

Damit möglichst viele Pänz all die schönen kölschen Lieder kennen lernen und mitsingen können, wurden vom 2. Band des Buches 300 Exemplare an die Caritas Köln verschenkt, die die Bücher nun an Kindergärten verteilt. Helmut Loggen, stellvertretender Direktor des Diözesan-Caritasverbandes, freut sich sehr über die Bücher. „Caritas, Kirche und Karneval gehören zusammen. Das Buch vermittelt Lebensfreude und kölsche Tradition, die wir gerne den uns anvertrauten Kindern mitgeben.